
(Seminare und Einzelsitzungen)
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Herzlieb und Walpurgis
n einem Tale, von fruchtbaren Äckern und Wiesen umgeben, lag einst ein schönes Schloß, dessen bemooste Türme
hoch über die mit Wald bedeckten Berge hinschauten. So
angenehm indessen die Umgebung auch war, herrschte doch
tiefe Stille und große Trauer in den weiten Sälen dieses
Schlosses, denn die Gräfin, welche es bewohnte, war gestorben und ihr kleiner Sohn, Herzlieb genannt, weinte viele
Tränen, als er ihrem Sarge zur Gruft folgte. Das arme
Kind hatte auch Ursache dazu, denn es hatte nun wieder
niemanden, der es so innig liebte, wie seine verstorbene
Mutter. Der Vater fühlte sich einsam in dem großen
Gebäude, deswegen heiratete er bald nachher eine reiche
Witwe, welche ihm drei Söhne mitbrachte. Aber bald reute
ihn seine Wahl, denn der heftige Charakter der Frau und
die Ungezogenheit ihrer Söhne verursachten ihm so viel
Sorgen, daß er nach einem Jahre starb. Nun hätten die
Witwe und ihre Söhne gern das schöne Schloß und die
anderen Güter geerbt, aber der kleine Herzlieb war ihnen
im Wege. Nun quälten sie das arme Kind täglich auf alle
mögliche Weise. Sie zogen ihm seine schönen Kleider aus
und gaben ihm alte zerrissene Sachen und schickten ihn
zu essen zu den Knechten und Mägden. Schließlich durfte
das arme Kind gar nicht mehr ins Schloß kommen, sondern
mußte in einem Stall auf Stroh schlafen. Am Tage mußte
er die Gänse hüten und wenn ihm eine am Abend fehlte,
dann erhielt er nichts zu essen, und keiner durfte sich
unterstehen, ihm ein Stück Brot zu reichen, wenn er vor
Hunger weinte. Als er größer wurde, mußte er seinen
Brüdern die Stiefel reinigen und obschon er sich viele Mühe
dabei gab, so waren sie doch nie zufrieden mit ihm.
Nun übertrug man ihm das Hüten der Kälber. Eines
Tages kam ein schweres Gewitter, und wie es nun stark
donnerte und regnete, lief die ganze Herde auseinander
und er konnte sie nicht wieder zusammenbringen, obschon
er suchte, bis es dunkel wurde. Nun fürchtete er sich aber
sehr, nach Hause zu gehen. Die Furcht trieb ihn immer
weiter, obschon seine nackten Füße von den Dornen zerrissen waren und stark bluteten. Ganz ermattet kam er zu
einem freien Platze, auf welchem viele reife Erdbeeren
standen. Hier konnte er Hunger und Durst stillen. Er
fühlte sich sehr gestärkt und erquickt und kroch wieder
durch die Gebüsche hindurch, aber der Wald wollte kein
Ende nehmen. Als es Abend wurde, trug er sich Moos zusammen und legte sich darauf, aber er konnte wenig
schlafen, da seine wunden Füße ihn sehr schmerzten. Am
andern Morgen ging er weiter und kam zu einem klaren
Bache, aus dem er sich recht satt trank, aber zu essen fand
er nichts.
An diesem Bache ging er nun weiter hinauf und gelangte
gegen Abend in eine wilde felsige Gegend, die so rauh war,
daß er auf den scharfen Steinen gar nicht fort konnte und
dabei quälte ihn der Hunger fürchterlich. Wie er nun vor
Mattigkeit nicht mehr weiter konnte, sah er neben einem
hohen Felsen ein kleines Häuschen, aus Steinen und Moos
erbaut und mit Schilf bedeckt. Wie freute er sich, denn
wahrscheinlich wohnte hier jemand, welcher ihm etwas zu
essen geben würde. Er wankte darauf zu, aber es war verschlossen. Vor der Tür unter einem kleinen Fenster war
eine Bank, auf die setzte er sich und wartete, ob jemand
käme. Da es aber lange währte, dachte er über sein Unglück nach, von allen verlassen, allein in der Welt umherzuwandern, und voll Traurigkeit fing er an, laut zu weinen
und wünschte sich den Tod, um bei seinen lieben Eltern
zu sein. Da öffnete sich über ihm leise das Fenster, eine
knöcherne Hand schlug ihn auf den Kopf und eine krächzende Stimme ließ sich hören: "Was sitzt denn hier für
ein Schlingel und heult und stört mich in meiner Ruhe ?"
Erschreckt sprang Herzlieb auf und sah ein altes Weib, das
ihn ärgerlich anschaute. Seine Not war aber zu groß, sie
gab ihm Mut und er antwortete: "Ach, liebe Mutter, ich
habe es ja nicht gewußt, daß du schliefst, sonst hätte ich
nicht laut geweint. Aber ich bin so hungrig, daß ich nicht
mehr gehen kann, deswegen bitte ich dich sehr, gib mir
ein wenig Brot."
Brummend schlug die Alte das Fenster zu, er hörte, wie
sie in der Stube umherklapperte und vor sich hin schalt :
"Gewiß auch ein fauler Bube, der weggelaufen ist, um
nicht zu arbeiten". Endlich schloß sie die Tür auf und
sagte : "Da hast du etwas, aber dann packe dich fort, sonst
laß ich meinen Kater hinaus und der zerkratzt dir die
Augen." Und wirklich stand dieser hinter ihr mit krummgebogenem Rücken, als wenn er schon zuspringen wollte.
Herzlieb hatte eine so harte Brotrinde bekommen, daß
es ihm Mühe kostete, etwas davon abzubeißen, allein sein
Hunger war zu groß. Die Alte stand und sah zu und fragte :
"Wohin willst du denn ?" "Ich weiß es nicht", antwortete
Herzlieb. "Du weißt es nicht, warum bist du denn hierher
gekommen ?"
Da erzählte er ihr von seinen verstorbenen Eltern, von
seiner bösen Stiefmutter und deren schlimmen Söhnen.
Und als sie nun hörte, daß er schon drei Tage im Walde
umhergeirrt sei aus Furcht vor Schlägen wegen der entlaufenen Kälber, als er ihr seine blutenden Füße zeigte,
da meinte sie : "Komm herein, wenn du brav bist, kannst
du bei mir bleiben."
Sie gab ihm Milch und Weißbrot, verband seine Füße
und wies ihm neben dem Ofen ein Lager, worauf er bis in
den hellen Morgen schlief. Als er erwachte, saß die Alte
am Tische, verlas Kräuter und sagte: "Nun, Langschläfer,
ist es dir gefällig, aufzustehen ? Wenn du immer so lange
schlafen willst, kann ich dich nicht brauchen." Sie befahl
ihm nun, ihre beiden Ziegen zu melken, die Stube zu fegen
und dann den Kater zu kämmen. Später mußte er dann
die Ziegen zwischen den Felsen hüten. Diese Arbeit gefiel
dem armen Knaben, denn sie war seinen Kräften angemessen und er bestrebte sich immer mehr, das Wohlwollen
seiner Wohltäterin zu erwerben. Abends erzählte sie ihm
dann lehrreiche Geschichten, unterrichtete ihn in den Geheimnissen der Natur und da er mit der größten Aufmerksamkeit zuhörte und alles tat, was er ihr an den Augen abzulesen vermochte, so hatte er es recht gut bei ihr und
wünschte, sie nie mehr verlassen zu müssen. So verging
manches Jahr und Herzlieb war zum stattlichen, bildschönen Jüngling herangewachsen. Er durchstreifte die Umgebung und brachte manches Stück Wildbret nach Hause, vorüber sich die Alte freute, denn der große Kater, welcher
bisweilen einen Hasen oder ein Rebhuhn gefangen hatte,
wurde bereits zu alt und matt dazu.
Eines Tages meinte die Alte, welche sich gern Mutter
Walpurgis nennen hörte : "Herzlieb, ich bin bisher mit dir
zufrieden gewesen, aber immer kannst du nicht bei mir
bleiben, du mußt in die Welt hinaus, wohin du deiner
Geburt nach gehörst. Weil du mir nun treu gedient hast,
will ich dir behilflich sein, daß du nicht allein deine väterlichen Güter wieder erhältst, sondern auch ein angesehener
Mann wirst. Morgen hält der König mit seinen Hofleuten
in diesem Walde Jagd, du sollst daran teilnehmen."
"Ach", antwortete Herzlieb, "Mutter Walpurgis, was soll
ich bei der königlichen Jagd. Ich habe doch nichts anzuziehen."
"Denkst du denn, daß ich so arm bin", sagte Walpurgis,
"daß ich dir das nötige Gewand nicht geben kann ? Warte
nur bis morgen, dann soll sich alles finden."
Am andern Morgen stand Herzlieb früh auf, versorgte
Ziegen und Kater und fegte die Stube rein. Mutter Walpurgis ging nun zur Wand, in der sich eine Tür befand,
welche er, so lange er hier war, noch nie hatte öffnen
sehen. Diese Tür also schloß sie auf und siehe Im Felsen
war eine geräumige Höhle, in der viele Kisten und Kasten
standen. Einen von diesen öffnete sie und langte daraus
eine prachtvolle Jagdkleidung hervor. Sie paßte ihm, als
wäre sie für ihn gemacht und sie kleidete ihn so gut, daß
die Alte ihn mit Wohlgefallen betrachtete. Dann hing sie
ihm ein silbernes Jagdhorn über die Schulter, gab ihm
einen Spieß in die Hand und sagte: "Die Prinzessin
Wunderschön ist auch auf der Jagd. Sie wird in große
Gefahr geraten und du wirst sie retten. Wenn dies geschehen ist, entferne dich wieder, doch hüte dich, niemanden den Weg zu zeigen."
Nun rief sie ihren großen Kater und sagte : "Eile, bringe
hin und trage zurück!" Dieser sträubte sein Haar, er war
schon zu faul geworden, doch dann stellte er sich vor
Herzlieb hin und dieser mußte sich auf den Kater setzen.
Da wuchs er riesengroß und schlug mit seinem Schwanze
um sich herum und die Augen funkelten wie Feuerflammen.
Dann sauste er mit seiner Last durch die Luft und senkte
sich nach einiger Zeit an einem Bache nieder. Hier stieg
Herzlieb ab und der Kater, jetzt wieder so groß wie gewöhnlich, lief an einem Baume hinauf.
Nicht lange hatte Herzlieb hier gestanden, da vernahm
er muntern Hörnerschall und immer näher kam das Getöse
der Jagd. Um nicht gleich von den Jägern gesehen zu
werden, trat er an einen Felsen neben einer großen Eiche.
Da hörte er plötzlich Hilferufe, er lief den Rufen nach und
fand die Prinzessin auf der Erde liegend. Ein mächtiger.
Eber, welcher von ihr verwundet worden, war im Begriff,
sich auf sie zu stürzen, um sie mit seinen scharfen Hauern
zu zerreißen. Blitzschnell warf sich Herzlieb zwischen das
grimmige Tier und die ihn anflehende Prinzessin und lenkte
des Ebers Wut auf sich. Mit Grunzen und Schnauben
stürzte er sich auf ihn, doch Herzlieb rannte ihm mit
starker Hand den Spieß ins Herz, daß ein dunkelroter
Blutstrom hervorquoll. Nun half er der in Ohnmacht
liegenden Prinzessin, wusch ihr das Blut aus der durch den
Sturz vom Pferde erhaltenen Wunde an den Schläfen im
Bache ab und als dies geschehen, stieß er in sein Horn, daß
es weithin schallte und bald ihm mehrere antworteten. Als
der König mit seinen Begleitern herbeikam, wunderte er
sich, den schönen, unbekannten Jäger hier zu finden; doch
während er sich mit der Prinzessin beschäftigte, entfernte
sich Herzlieb und bestieg den Kater. Der König war
betrübt, dem Lebensretter seiner Tochter nicht danken zu
können und konnte nicht begreifen, wo er geblieben war.
Mit dem erlegten Eber, der von ungewöhnlicher Größe war,
kehrte er beim, und lange nachher noch sprach die Prinzessin Wunderschön von dem mutigen Jüngling.
Herzlieb lebte nun wieder mit Mutter Walpurgis, doch
verlangte sie nicht mehr die früheren Arbeiten von ihm.
Sie gab ihm anständige Kleidung und ließ ihn tagelang im
Walde umherschweifen. Eines Morgens stand ein schönes
Pferd da, das ihn mutig anwieherte. Walpurgis sagte, daß
sie es besorgt habe, damit er sich im Reiten üben könne.
Wie jubelte sein Herz! Nun tummelte er das Pferd von
früh bis abend, übte sich im Lanzenwerfen und prüfte die
Stärke seines Armes, indem er mit dem Schwerte im vollen
Jagen die Zweige der Bäume abhieb. Oft jedoch sehnte er
sich, unter Menschen zu sein, mitzukämpfen und den
Unterdrückten zu helfen.
Eines Abends hielt ihm Walpurgis einen großen Spiegel
vor und, o Wunder! sich selbst sah er darin, umgeben von
vielen Kriegern. Ein weites Feld dehnte sich vor seinen
Augen aus; er sah den König, dessen Tochter er vom
grimmigen Eber errettet, geschlagen und die Feinde hinter
ihm herstürmen. Er selbst hielt mit seiner Schar hinter
einem Berge. Schon wollte er sich mit ihnen auf die Feinde
stürzen, da riß ihm Walpurgis den Spiegel fort und sagte :
"Was du hier im Bilde gesehen, kannst du morgen in der
Wirklichkeit erfahren."
Er konnte in der Nacht wenig schlafen, stets stand ihm
das, was Walpurgis gesagt, vor Augen und er wünschte
sehnlichst den Tag herbei. Als nun die Schatten der Nacht
entschwanden und die Sonne hell und freundlich am klaren
Himmel emporstieg, da lag neben seinem Lager eine prachtvolle Rüstung mit Helm und Schwert und in der geheimnisvollen Höhle hörte er seine Pflegemutter sich geschäftig regen. Nach kurzer Zeit kam sie heraus, in der Hand einen
großen Beutel haltend, worin Erbsen befindlich waren. Auf
ihr Geheiß legte er die Rüstung an, umgürtete sich mit
dem Schwerte von hellpoliertem Stahl und setzte den
goldenen Helm mit den wallenden Federn auf sein Haupt.
Nun überreichte Mutter Walpurgis ihm den Beutel mit
den Erbsen, mit der Weisung, diese da, wo sein Pferd
stillstehen würde, über die Schulter zu werfen. Er nahm
den Beutel, bestieg sein Roß, welches vor Ungeduld die
Erde scharrte, und dahin flog es mit ihm, daß seine wallenden Locken im Winde flatterten. Über Berg und Tal ging
mit stürmischer Eile der Ritt bis zu einer Anhöhe, und
hier stand es still. Die Sonne war aufgegangen und beleuchtete ein weites Feld mit vielen Kriegern bedeckt,
welche bald mit lautem Geschrei gegeneinander zogen. Er
sah ihrem Kampfe zu; da schien es, als ob die eine Partei
geschlagen würde und sich zur Flucht neigte. Jetzt schleuderte er den Beutel mit den Erbsen über die Schulter und
hinter ihm entstand ein Geräusch von vielen Kriegern und,
sich umblickend, gewahrte er, daß sich die Erbsen in
Tausende von Soldaten verwandelt hatten, welche ihn als
ihren Anführer anerkannten und sich zum Kampfe rüsteten.
Immer näher kam der geschlagene Haufen, der König in
der Mitte, immer wütender setzten die Feinde ihm nach
und schlugen mit ihren Schwertern zu Boden, was sie erreichen konnten. Schon war der König von den Feinden
umringt und sah schmachvolle Gefangenschaft vor Augen,
da stürzte sich Herzlieb mit seiner Schar dem Feinde entgegen und mutig hieb und ritt er alles zu Boden, was sich
ihm zu widersetzen wagte. Ihm nach rasten seine Getreuen,
und wütend warf er sich jetzt auf den Anführer der Feinde.
Da entspann sich ein harter Kampf, der König benutzte die
entstandene Unruhe und suchte die ihm umgebenden
Feinde zu durchbrechen. Indessen gelang es Herzlieb, seinen
Gegner zu Boden zu schlagen. Kaum sahen dieses die Feinde,
als sie sich zurückwandten und flohen. Ihnen nach setzte
Herzlieb mit seinen Kriegern, und sie stoben, wie flüchtige
Spreu vom Winde gejagt, auseinander und überließen ihm
den Sieg. Da nahte sich ihm der König, umarmte ihn und
dankte ihm für seinen kräftigen Beistand. Und wie er ihn
nun genauer betrachtete, erkannte er den Retter seiner
Tochter und hocherfreut kehrte er mit ihm in seine Hauptstadt zurück, wo die Sieger mit Jubel empfangen wurden.
Jetzt ließ der König nicht nach, in Herzlieb zu dringen,
daß er ihm sage, von wannen er käme. Und als er nun von
der Härte der Stiefmutter und ihrer Söhne hörte, da
sandte er hin, sie zu holen. Aber nur die Stiefmutter erschien, da ihre Söhne sich zu des Königs Feinden gesellt
hatten und in der Schlacht geblieben waren. Herzlieb
bekam nun alle von seinem Vater hinterlassenen Güter
wieder zurück.
Die geschlagenen Feinde des Königs baten um Frieden,
da ihr unruhiger Fürst tot war. Der König gewährte ihnen
denselben und nahm ihr Land in Besitz. Er wußte seinen
Helfer in großer Gefahr nicht besser zu belohnen, als daß
er diesem das ihm zugefallene und nur durch dessen und
seiner Krieger Tapferkeit erworbene Land schenkte.
Und als der König fand, daß im ganzen Lande kein
tüchtigerer Mann war als Herzlieb, von dessen Tapferkeit
er hinlängliche Beweise hatte, so gab er ihm seine Tochter,
die Prinzessin Wunderschön, zur Gemahlin und ernannte
ihn zum Erben und Nachfolger in seinem Reiche.
Als Herzlieb nun mit seiner Gemahlin auf seinem väterlichen Schlosse wohnte, träumte ihm in der ersten Nacht,
daß Walpurgis bei ihm wäre, ihm viele Gefäße, mit Gold
und Edelsteinen gefüllt, überreichte und ihn ermahnte,
stets ihre guten Lehren zu befolgen. Wie er nun morgens
erwachte, da standen wirklich die im Traume gesehenen
Gefäße vor seinem Bette und der Glanz des Goldes und
der Edelsteine blendete fast seine Augen. Tief rührte ihn
diese Liebe der alten Walpurgis, die ihn mit Reichtümern
überhäufte, wie sie kein König besaß. Mit seiner Gemahlin
zog er nun hin zum Walde, um seiner Wohltäterin zu danken
für alles, was sie bisher für ihn getan hatte. Aber soviel
er auch suchte, das Häuschen war verschwunden und nie
sah er Mutter Walpurgis wieder, doch stets gedachte er
ihrer mit dankbarem Herzen, solange er lebte.
aus dem Buch "Das Zauberschloß, unbekannte alte Kindermärchen", 1948 München
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